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Mai 2010
11.05.2010 CF intern
     
zurück zum Verweis zur nächsten Überschrift kein Cyberfahnder

 
 
Ausführlich erklärt Kochheim, wie und mit welchen technischen Hilfsmitteln die Kriminellen vorgehen. Das ist nicht nur für Juristen interessant, die die Rechtsprechung zum Thema geliefert bekommen, sondern auch für Verbraucher. Es schadet jedenfalls nicht, zu wissen, dass man zum Beispiel am Geldautomaten behelligt werden kann - und dass Gefahr nach Dienstschluss der Banken und insbesondere am Wochenende droht.

Daneben beschäftigt sich der Fahnder mit weiteren Aspekten der Cyberkriminalität. Dazu zählt das Phishing, der Missbrauch von Daten privater Onlinebanking-Nutzer mit Hilfe von Software. Nicht zuletzt auch wegen der ausführlichen Erläuterungen dazu lohnt es sich, über den Umstand hinwegzusehen, dass die Seite alles andere als eine Augenweide ist.
 
 

 
Einen Monat lang hat sich auf der Webseite des Cyberfahnders nichts getan. Die Freizeit, die mir zur Verfügung gestanden hat, habe ich für das  Arbeitspapier Cybercrime gebraucht, das seit gestern im Internet veröffentlicht ist. Die regelmäßige Pflege der Webseite musste dahinter zurück stehen.

Am 28.04.2010 veröffentlichte offenbar dpa die Meldung: Skimming und Co.: Der Cyberfahnder erklärt miese Tricks (1). Dieser kleine Artikel ist jetzt bei Google mit mehr als 4.000 Fundstellen vermerkt.

Die Besucherzahlen haben darauf zugenommen, aber keineswegs proportional. Auf 10 DPA-Meldungen kam ein neuer Besucher. Seither steigen die Seitenabfragen des Cyberfahnders deutlich aber eben nicht so extrem, wie die Werbung erwarten würde.

In der Meldung wird auch böse Kritik geäußert, nämlich am Design des Cyberfahnders. Das nehme ich durchaus ernst.

Das Problem ist nur, dass der Cyberfahnder ein HTML-Projekt ist. Als solches stehen ihm zwar alle Gestaltungsmöglichkeiten offen, die diese Skriptsprache eröffnet. Ein einheitliches Design verlangt aber nach Standards, die sich einprägen und wiederholen müssen. Deshalb beruhen alle Seiten im Cyberfahnder auf einer Art "Mutterseite", die für den einzelnen Beitrag angepasst wird.

Content Management Systeme - CMS - arbeiten anders. Sie trennen Design und Inhalte voneinander. Quasi mit einem "Schnipp" lässt sich damit das Erscheinungsbild ändern. Einen Nachteil har das Ganze: Die Inhalte müssen vorher in eine Datenbank eingegeben werden.
 


Der bestehende Cyberfahnder lässt sich allein wegen seiner Content-Menge nicht mehr in ein CMS überführen. Dieser Vorgang lässt sich nicht automatisieren und müsste von Hand erledigt werden. Die dafür nötige Zeit habe ich nicht und kann ich auch niemanden abverlangen. Ein paar Verwegene sind bereits daran gescheitert und ich sage ihnen an dieser Stelle nochmals meinen ausdrücklichen Dank. Ich hätte gehofft, sie wären erfolgreich gewesen. 

Das Layout des Cyberfahnders habe ich leicht verändert. Alle neuen Seiten erscheinen jetzt mit einer bläulichen Hintergrundfarbe und die Spaltenbreite ist größer geworden.

Die tiefe Verzweigung zu älteren Meldungen werde ich aufgeben und statt dessen mehr zusammen fassende Beiträge veröffentlichen, die damit einen Schlussstrich unter die laufende Berichterstattung ziehen. Das Cybercrime-Arbeitspapier ist ein Beispiel dafür.

Darüber hinaus muss ich auch den Aufwand verringern, die ich für den Cyberfahnder aufbringe. Zu viele andere Aufgaben und Chancen werden von ihm blockiert.

Schaun mer mal!

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(1) Siehe zum Beispiel Westdeutsche Zeitung, ... Der Cyberfahnder erklärt miese Tricks, 28.04.2010

 


 

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© Dieter Kochheim, 16.05.2010