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Januar 2011
15.01.2011 Wikipedia. Geodienste
     
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Wenn aber frisches Blut ausbleibt und Experten sich nicht von naseweisen Informatik-Bürschlein in ihrem eigenen Fachgebiet belehren lassen wollen, droht der Wikipedia mittel- bis langfristig die innere Degeneration.
 

11-01-21 
Aus Anlass ihres zehnten Geburtstages setzt sich Jens Berger bei freundlich und kritisch mit der Wikipedia auseinander (1). Er sagt viel Richtiges.

Das Online-Lexikon ist zu einem der wichtigsten inhaltlichen Dienste im Internet geworden. Das konnte es nur werden, weil an den Texten eine Vielzahl von Autoren unterschiedlichen Wissens und ungeprüfter Kompetenz beteiligt sind. Ihre Qualitätskontrolle basiert auf Diskurs und auf Eingriffe von Administratoren, denen Berger eine gewisse Selbstgefälligkeit nachsagt.

Das ist in der Tat das Problem der Wikipedia: Die Verlässlichkeit ihrer Informationen ist gut. Mehr aber auch nicht. Für Vollständigkeit, Details und ausgewogene Bewertungen steht sie nicht. Für mich ist sie deshalb zitierfähig, wenn es um lexikalisches Faktenwissen geht. Dessen Zusammenwirken und die Bewertungen muss an anderer Stelle geleistet werden.

Das mag abwertend klingen, ist es aber nicht. Allein schon das Faktenwissen zu bündeln und bereit zu stellen ist eine große und wichtige Aufgabe. Allein dafür gilt ein großes Lob an Wikipedia. Über ihre Geschichte berichtet Torsten Kleinz bei (2).
 

11-01-22 
 In der aktuellen berichtet Barczok über die GPS-unterstützen Geodienste, die mit modernen Mobiltelefonen genutzt werden können (3). Sie verbinden den Standort mit Umgebungsinformationen, deren praktischen Nutzen der Autor beschreibt.

Vor den damit verbundenen Gefahren hat unlängst gewarnt (4).
 

95 Billionen Spam-Mails
11-01-23 
 Rötzer berichtet bei davon, dass 2010 insgesamt 107 Billionen E-Mails im Internet verteilt wurden (5). 89 % davon soll unerwünschter Spam gewesen sein (Spiced Ham).
 
Die Zahl der Email-Nutzer ...: 1,88 Milliarden Menschen, ... mehr als ein Viertel der Menschheit. 2,9 Milliarden Email-Accounts soll es geben, ein Viertel gehören Unternehmen, viele Menschen haben auch mehrere Accounts. Websites soll es allerdings erst 255 Millionen geben, Blogs 152 Millionen. Und 1,97 Milliarden Internetnutzer soll es geben, mit 825 Millionen die meisten in Asien. In Europa sind es 475 Millionen, in Afrika gerade einmal 110 Millionen.
 
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(1) Jens Berger, 10 Jahre Wikipedia - gleißendes Licht und aufziehende Schatten, Telepolis 15.01.2011

(2) Torsten Kleinz, Zehn Jahre Wikipedia, c't 15.01.2011;
siehe auch Thorsten Kleinz, Zehn Jahre Wikipedia, Heise online 15.01.2011.

(3) Achim Barczok, Gewusst wo! Mit Smartphones und GPS-Empfängern die Welt entdecken und sein Leben protokollieren, c't 3/2011

(4) Bedrohungen 2011, 02.01.2011

(5) Florian Rötzer, 107 Billionen Emails sollen 2010 verschickt worden sein, Telepolis 16.01.2011
 

 

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© Dieter Kochheim, 12.02.2011