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Januar 2010
03.01.2010 Cloud
03.01.2010 Monderkundung
zurück zum Verweis zur nächsten Überschrift lost in the cloud Hacker auf dem Mond
 


 
Verteiltes Rechnen mit Cloud soll Ressourcen nutzen, die sowieso vorhanden sind, um kleine grüne Männchen zu suchen, Unternehmen weltweit zu vernetzen, Passwörter zu knacken oder kommerzielle Anwendungen zu optimieren, indem bedarfsgerecht das Netz rechnet und nicht der eigene Rechner. Dahinter steckt die Hoffnung auf eine Schwarmintelligenz wie im Ameisenstaat, die sich gegen das Landungeheuer durchsetzen kann, wenn es nicht gerade Elvira heißt.

G DATA nennt die Vorteile der Virtuellen Wolken und warnt zugleich (1): Je mehr Unternehmen und Privatpersonen die Dienste aus der Cloud in Anspruch nehmen, desto attraktiver werden diese Plattformen für Angriffe.

Das sagen auch die "guten" Hacker vom (2).

Ungeachtet dessen: Der Situationsbericht von G DATA (1) ist empfehlenswert.
 

 
Eine rührige Gruppe aus dem Umfeld des will den 2007 von Google ausgeschriebenen Preis gewinnen und ein Mondmobil zum doppelplanetarischen Partner schicken, wo es jedenfalls kurzfristig überleben soll (3).

Das ambitionierte Projekt zeigt, dass die Leute über Kenntnisse, Ideen und handwerkliches Geschick verfügen.

Darin unterscheiden sie sich von den "Terroristen", meint Werner Gruber, ein Physiker und Neurowissenschaftler, der an der Universität Wien tätig ist (4). Sie verständen nichts von Sprengstoff, Ananas und Politik, mit denen Bomben und Anschläge geplant werden könnten. Er nennt eine Reihe von Beispiele.

Das könnte sich ändern, wenn man so zum Gegenbeweis gereizt wird.
 

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(1) G Data: eCrime-Ausblick 2010, 18.12.2009

(2) Security Nightmares auf dem 26C3: dunkle Wolken über Cloud Computing, Heise online 31.12.2009
 

 
(3) Wie eine Handvoll Hacker den Mond erobern will, Heise online 28.12.2009

(4) Andrea Naica-Loebell, Zum Glück verstehen Terroristen nichts von Physik, Telepolis 28.12.2009
 

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© Dieter Kochheim, 21.12.2010