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November 2010
27.11.2010 Cyberfahnder intern
     
zurück zum Verweis zur nächsten Überschrift hab ich es nicht gesagt? Cyberfahnder in Zahlen

 

Feind hört mit

10-11-43 
 Seit 2007 werde ich nicht müde, auf die prinzipielle Gefahr "intelligenter", programmierbarer und speicherfähiger IT-Komponenten hinzuweisen (1): Sie eignen sich dazu, von einem Hacker oder einer Malware kompromittiert und als Zwischenstation auf dem Weg zu den Computern in einem Netzwerk missbraucht zu werden.

Das war lange bekannt bei Telefonanlagen (2) und habe ich zum Beispiel für DSL-Router (3), Webcams (4), das BIOS (5), Webserver (6) und aktive Komponenten vorhergesagt (7). Jetzt kommt auch noch die schnöde Netzwerkkarte hinzu (8). Die Anfälligkeit der Komponenten an der Peripherie eines PCs und im örtlichen Netz wird noch dadurch erhöht, dass sie meistens nicht von Virenscannern durchleuchtet werden und von keiner Firewall geschützt sind.
 

10-11-44 

35.580 Besucher binnen eines Jahres und 140.235 von Google Analytics registrierte Seitenaufrufe. Die meisten Seitenaufrufe erfolgten am 28.04.2010 (1.423), 04.05.2010 (1.373) und am 30.03.2010 (1.328). Seitdem stagniert der Cyberfahnder mit ganz leicht steigender Tendenz bei rund 12.000 Seitenaufrufen im Monat. Besondere Freunde scheine ich in Bangkok, Moskau, Palermo und Sofia zu haben. Ob das etwas mit den Themen im Cyberfahnder zu tun hat?
 

zurück zum Verweis Besucher binnen eines Jahres Arbeitspapiere. Downloads im November

 
1 Hannover 5.389 98
2 München 2.723 501
3 Berlin 2.462 1.399
4 Düsseldorf 1.866 314
5 Frankfurt a.M. 1.451 472
6 Köln 1.375 728
7 Stuttgart 1.027 565
8 Nürnberg 892 565
9 Bonn 868 369
16 Karlsruhe 598 488
161 New York 32  
165 Moskau 31  
481 Washington 5  
900 St. Petersburg 2  
 

 
In der Tabelle links sind die Besucherzahlen des vergangenen Jahres aufgeführt, in der Spalte ganz rechts sind Indexzahlen angegeben, die auf den Einwohnerzahlen der betreffenden Städte beruhen und das Desinteresse messen.

Das meiste Interesse kommt dem Cyberfahnder aus Hannover entgegen. Mit weitem Abstand folgt Düsseldorf und dann auch schon Bonn. Fast schon beleidigend ist das Desinteresse aus Berlin, was als Beratungsresistenz ausgelegt werden könnte. Wenn da nicht Hamburg wäre, das gar nicht unter den ersten 9 Platzierten erscheint.

Ein scheuer Blick nach Karlsruhe: Mittelfeld. Kein deutlich höheres Interesse am Sitz des BGH.

Auch in Washington findet der Cyberfahnder kein Gehör: 5 Besucher sind so viele wie aus Osterode am Harz - nichts gegen Osterode!
 

 
Ein Blick auf die im laufenden Monat heruntergeladenen Arbeitspapiere: Skimming führt deutlich  vor der Cybercrime und der Netzkommunikation. Es bleibt der absolute Dauerbrenner. Die kurze Geschichte der Cybercrime und die Paget-Nacherzählung stammen aus dem laufenden Monat und sind gut platziert.
 
Insgesamt: Nicht berauschend.
 
Skimming 201
Cybercrime 76
Netzkommunikation 50
kurze Geschichte der Cybercrime 40
Durchsuchung und Beschlagnahme 37
Paget ... Hacktivismus 34
Umgang mit Verkehrsdaten 31
Verwertung verdeckter Erkenntnisse 27
Skimming-Präsentation 26
zurück zum Verweis Anmerkungen
 


(1) IT-Sicherheit, Schwachstellen, Angriffe, 2007

(2) kriminelle Verbindungen, 21.11.2008

(3) Angriffe gegen Router, 12.03.2009;
Trojaner konfiguriert Router um, 13.06.2008

(4) Trojanerbaukasten mit Support, 20.06.2008;
Cyberspanner im Kinderzimmer, 17.07.2010

(5) Bootvorgang, 12.05.2008;
Wieder einmal: Rootkit im PC-BIOS, Heise Security 25.03.2009

(6) Bösartiger Wurm im Netz, Spiegel 15.01.2003

(7) Umleitungen zu manipulierten Webseiten, 09.12.2008

(8) Der Feind in der Netzwerkkarte, 24.11.2010
 

 

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© Dieter Kochheim, 29.11.2010